Winklers Kochtipps
Garnelen - Schale und Darm entfernen
Garnelen lassen sich sehr einfach von der Schale und dem Darm befreien, wenn Sie Folgendes
beachten. Zunächst müssen Sie den Kopf in einer Umdrehung vom Rest des Körpers entfernen.
Mit einem Messer oder einer Schere können Sie nun die Schale ablösen. Daraufhin schneiden Sie
leicht an der Rückseite der Garnele entlang und ziehen Sie den Darm hinaus.
Garnelen mariniert
Garnelen können einen noch aromatischeren Geschmack entwickeln. Marinieren Sie die
Garnelen dafür 1-2 Stunden vor dem Braten in einer Marinade aus etwas Zitronensaft, Olivenöl
und einer durchgepressten Knoblauchzehe. Diese Marinade garantiert Ihnen ein besonders feines
Aroma beim späteren Verzehr.
Gans fettarm zubereitet
Damit Ihre Gans bei der nächsten Zubereitung nicht allzu fettreich wird, sollten Sie folgende
wenige Tricks beachten. Sieht die Gans im Ofen noch sehr fettreich aus, so sollten Sie die Gans
in regelmäßigen Abständen mit heißem Wasser übergießen, dies verringert den Fettgehalt
erheblich. Weiterhin sollten Sie vorsichtig die Haut der Gans vor der Zubereitung mit einer
kleinen Nadel einstechen, so kann weiteres überschüssiges Fett austreten.
Geflügel bleibt saftig
Geflügelfleisch kann bei verschiedenen Zubereitungen schnell austrocken. Mit einem kleinen
Trick muss das nicht sein. Kartoffelstärke kann in Verbindung mit Geflügelfleisch wahre Wunder
bewirken. Wenden Sie die gewünschte Menge an Geflügelfleisch einfach kurz in der
Kartoffelstärke, bevor Sie es beispielsweise Braten, und Ihr Fleisch bleibt angenehm saftig.
Gemüse blanchieren
Wenn Sie möchten, dass das Gemüse knackig bleibt, können Sie es blanchieren. Kochen Sie
etwas Wasser auf und geben Sie das Gemüse hinein. Lassen Sie das Gemüse, je nach Art, einige
Minuten im sprudelnden Wasser kochen. Festeres Gemüse, wie Kohl, muss etwa 9 Minuten
garen. Andere Sorten, wie zum Beispiel Zucchini, müssen nur ungefähr 4 Minuten kochen.
Schrecken Sie das Gemüse im Anschluss in eiskaltem Wasser ab, so bleibt auch die Farbe
erhalten.
Gemüse richtig Garen
Dass das Gemüse beim Garen zu viel Flüssigkeit verliert, lässt sich ganz einfach vermeiden.
Geben Sie das Gemüse auf ein Stück Backpapier und wickeln Sie die Enden zusammen. Diese
lassen sich gut mit einer Schnur zusammenbinden. So verpackt, kann es dann in den Backofen
gegeben werden. Die Flüssigkeit bleibt erhalten und das Gemüse bleibt knackig.
Gulasch wird schmackhafter
Wenn Sie folgendes beachten, wird Ihr Gulasch noch schmackhafter. Beim schmoren sollte die
Flüssigkeit zur Hälfte aus Tomatensaft bestehen, dann wird das Fleisch viel würziger. Geben Sie
außerdem eine Prise frisch geriebene Zitronenschale hinzu.
Gurkensalat wird bekömmlicher
Gurkensalat ist eine passende Beilage für eine Vielzahl von Gerichten. Bekömmlicher kann
dieser werden, indem die Gurke nach dem Schälen im Ganzen mit kochendem Wasser
übergossen wird und bereits wenige Augenblicke später wieder abgeschreckt wird. Außerdem
kann es weiterhin hilfreich sein, wenn man dem Salat einen Teelöffel Senf untermischt. Dieser
regt die Magensäure an und sorgt somit für eine bessere Verträglichkeit.
Hackbraten platzt nicht auf
Ein selbstgemachter Hackbraten sieht beim Servieren unschön aus, wenn er zuvor im Ofen
aufgeplatzt ist. Wenn Sie bei der Zubereitung zwei Teelöffel Kartoffelmehl hinzufügen und dafür
etwas weniger Paniermehl verwenden, kann das Aufplatzen vermieden werden. Außerdem
sollten Sie darauf achten, dass der Braten immer wieder mit dem eigenen Saft übergossen wird,
nur so bleibt er bis zum Schluss schön saftig.
Hähnchenflügel schmackhaft
Um die Flügel des Hähnchens noch schmackhafter zu machen, können Sie diese mit einer
leckeren Paste füllen. Diese können Sie nach Belieben zubereiten. Entnehmen Sie zunächst die
Knochen aus dem Flügel. Daraufhin ist genügend Platz vorhanden, um die Füllung
unterzubringen. Die Öffnungen können Sie dann mit Zahnstochern oder kleinen Spießen
verschließen.
Hühnerbrühe kräftig und schmackhaft
Ein besonderes Highlight wird Ihnen mit Ihrer Hühnerbrühe gelingen, wenn Sie zwei einfache
Tricks beachten. Während des Kochens geben Sie eine nicht allzu scharfe Chilischote mit hinzu,
welche später je nach Belieben wieder abgeschöpft werden kann. Außerdem können Sie die
Brühe nach dem Kochen mit noch etwas Zitronensaft verfeinern. Als Ergebnis erhalten Sie nun
eine besonders kräftige und schmackhafte Hühnerbrühe.
Hülsenfrüchte richtig kochen
Bei der Zubereitung von Hülsenfrüchten, insbesondere bei Linsen und Bohnen sollten Sie darauf
achten, dass Sie in ungesalzenem Wasser gegart werden. Das Salz im Kochwasser hat zur Folge,
dass die Hülsenfrüchte zu langsam weich werden und oftmals bleibt ein lästiger, harter Kern
zurück. Für Erbsenschoten gilt das nicht. Diese sollten in gesalzenem Wasser zubereitet werden.
Ein späteres Nachsalzen würde von dem Gemüse nicht angenommen werden.
Hülsenfrüchte nicht direkt ins kochende Wasser
Hülsenfrüchte sollten Sie nie in kochendes Wasser geben, sondern schon vorher mit dem kalten
Wasser in den Kochtopf geben. Wenn die Früchte nicht eingeweicht wurden, hilft die Beigabe
von Natron, um sie schneller gar werden zu lassen.
Innereien
Innereien sind ohne Frage nicht für Jedermann. Dennoch sollten Sie diese versteckten
Delikatessen nicht unterschätzen. Einzig der Frische muss besondere Beachtung geschenkt
werden: Verzehren Sie Innereien nur im frischen Zustand. Sollten Sie das Ziel haben den
Geschmack etwas zu mildern so können Sie zum Beispiel Leber vor dem Braten in Milch
einlegen. Besondere Zartheit kann gewonnen werden, wenn man sie vor dem Braten auch noch
in etwas Möhrensaft einlegt.
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