Winklers Kochtipps
Käseaufschnitt bleibt länger haltbar
Um Käseaufschnitt länger haltbar zu machen, muss nur das Wasser entfernt werden, das beim
Lagern entsteht. Legen Sie entweder Zucker in Würfelform, etwas Reis oder aber einige Nudeln
zu dem Käse. Dadurch wird das Wasser vom Käse ferngehalten und dieser schimmelt dann nicht
so schnell.
Karotten bleiben frisch
Damit Karotten länger knackig und frisch bleiben, sollten sie richtig gelagert werden. Achten
Sie darauf, dass Sie das grüne Kraut von dem Gemüse entfernen. Dieser entzieht den Karotten
die nötige Flüssigkeit und lässt sie dadurch schneller schrumpelig werden.
Kartoffeln
Wenn Sie gewöhnliche Salzkartoffeln zubereiten, sollten Sie diese nach dem Schneiden direkt
in den mit kaltem Wasser gefüllten Kochtopf geben. Alle Kartoffeln sollten hier mit genügend
Wasser bedeckt sein. Erst jetzt sollten Sie die gesamte Menge erhitzen, so hat das Stärkemehl
genügend Zeit in Ruhe auszuquellen und die Kartoffeln behalten somit die gewünschten
Vitamine.
Kartoffelpuffer kross
Eine Alternative zu herkömmlichen Kartoffelpuffer erhalten Sie, wenn Sie bei der Zubereitung
der Mischung ¾ des Mehls durch einfache Haferflocken ersetzen. Die Haferflocken sorgen
dafür, dass die Kartoffelpuffer eine lockere aber dennoch extra krosse Note erhalten.
Kartoffelpüree wird schön cremig
Die Zubereitung von cremig-leckerem Kartoffelpüree ist schnell und unkompliziert. Zunächst
sollten Sie darauf achten, dass Sie die gegarten Salzkartoffeln in noch warmen Zustand durch
die Kartoffelpresse drücken. Anschließend geben Sie angewärmte Milch und Butter solange
hinzu, bis das Püree ihrem Geschmack entspricht. Wichtig ist, dass das Püree nicht zu lange
und zu schnell umgerührt wird, denn das erhöht das Risiko, ein klebriges Kartoffelpüree zu
erhalten.
Kartoffelpüree übrig?
Übriggebliebenes Kartoffelpüree muss nicht entsorgt werden. In ein paar Schritten kann man es
zu vielen weiteren köstlichen Kartoffelgerichten weiterverwerten. So kann man zum Beispiel
die Reste mit einem Ei und etwas Mehl vermischen. Diese Masse formt man nun zu kleine
Bällchen und frittiert sie ungefähr 5 Minuten in heißem Fett. Alternativ können die Bällchen
auch in Paniermehl gewälzt werden und dann in der Pfanne schmackhaft angebraten werden.
Kartoffelsuppe wird nicht klebrig
Damit die Kartoffelsuppe nicht zu klebrig wird, sollte man unbedingt darauf achten, dass
genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Falls es doch dazu kommt, dass die Suppe zu klebrig wird,
kann ganz einfach mit einer Brühe verdünnt werden. Desweiteren sollte beim kochen einer
Kartoffelsuppe auf den Pürierstab verzichtet werden. Die besseren Ergebnisse erzielt hier nach
wie vor der Kartoffelstampfer.
Ketchup selber herstellen
Um Ketchup selbst herzustellen, brauchen Sie ca. 500 Gramm Tomaten, eine Knoblauchzehe,
eine halbe Zwiebel, einen Esslöffel Essig, einen Esslöffel Zucker, Pfeffer und Salz. Blanchieren
Sie die Tomaten kurz, enthäuten Sie diese und pürieren Sie sie daraufhin. Lassen Sie die Masse
köcheln. Die restlichen Zutaten werden auch püriert und zu den Tomaten gegeben. Schmecken
Sie das alles dann nach Belieben ab. Den Ketchup können Sie eine Woche im Kühlschrank
aufbewahren.
Kohl richtig kochen
Kohl im Allgemeinen kann beim Kochen einen unangenehmen Geruch entwickeln. Um dem
vorzubeugen können Sie beim Kochen etwas Essig dem Kochwasser zufügen oder alternativ ein
Stück Sellerie mitkochen. Das Graufärben beim Kochen des Kohls kann vermieden werden,
indem man Zitronensaft dem Kochwasser hinzufügt oder aber wahlweise die Hälfte des
Kochwassers durch Milch ersetzt.
Knoblauch nicht pressen!
Der Geschmack des Knoblauchs ist in vielen Gerichten nicht mehr wegzudenken. Doch
vermeiden Sie es, den Knoblauch durch die Presse zu drücken. Schneiden sie ihn lieber in
kleine Scheibchen oder Würfel und geben Sie ihn gegen Ende des Garvorganges der Speise
hinzu. So bleibt sein ganzes, tolles Aroma erhalten.
Knoblauchzehen verbrauchen
Geschälte Knoblauchzehen, welche zum Beispiel übrig geblieben sind, müssen nicht entsorgt
werden. Geben Sie diese im geschälten Zustand mit gewöhnlichem Speiseöl in ein
verschließbares Gefäß. Hier halten Sie sich bis zu 3 Monaten. Ein weiterer positiver Effekt ist
das Knoblauchöl, welches aus dieser Methode entsteht.
Knödel kochen
Bevor Sie Ihre selbstgemachten Knödel in das kochende Wasser geben, sollten Sie darauf
achten, dass der Teig möglichst gleichmäßig rund und glatt ist. Risse geben dem Wasser die
Chance ins Innere der Knödel vorzudringen. Auseinanderfallen und unappetitliches Aussehen
sind die Folgen. Zur Vorbeugung können Sie die geformten Knödel vor dem Garen mit etwas
Mehl bestreuen.
Knödel/Klöße bleiben ganz
Damit Klöße beim Kochen ganz bleiben, sollten Sie folgenden Hinweis beachten. In das
Kochwasser kommt außer etwas Salz pro Liter Wasser ein Esslöffel Kartoffelstärke. So bleiben
die Klöße zusammen und lassen Sie besser anrichten.
Kräuter
Frische Kräuter sorgen meistens für den letzten Schliff eines Gerichtes. Sie sollten jedoch
darauf achten, dass besonders feine Kräuter, wie zum Beispiel Basilikum oder Schnittlauch erst
am Ende der Garzeit dem Gericht kurz hinzugefügt werden. Längere Garzeiten haben das
Verfliegen des Aromas zur Folge.
Kräuter - Frisch halten
Frische Kräuter können Sie sehr einfach für einige Tage haltbar machen. Entweder Sie geben
die Kräuter in ein Glas mit etwas Wasser, welches sie jedoch unbedingt täglich wechseln
sollten. Sie können die Kräuter aber auch in einem verschließbaren Beutel im Kühlschrank für
einige Tage lagern.
Kräuterspätzle ohne Eier selbstgemacht
Bereiten Sie in kurzer Zeit selber Kräuterspätzle ohne Zugabe von Eiern her. Sie brauchen dafür
nur einen Kochtopf, Wasser, Salz, Weizenvollkornmehl und Kräuter Ihrer Wahl. Bereiten Sie den
Teig wie gewohnt zu, anstatt der Eier geben Sie dann 3-4 Löffel Sojamehl hinzu. Fügen Sie nun
die Kräuter bei. Drücken Sie die Masse durch eine Spätzlepresse in das kochende, gesalzene
Wasser und warten Sie, bis die Spätzle an die Oberfläche kommen.
Kräuterbutter selbstgemacht
Leckere Kräuterbutter lässt sich ganz einfach selbst herstellen. Lassen Sie die abgepackte
Butter bei Zimmertemperatur warm werden und kneten Sie daraufhin etwas Salz und Kräuter
Ihrer Wahl mit einer Gabel hinein. Die fertige Kräuterbutter können Sie nun wie gewohnt im
Kühlschrank aufbewahren.
Kuchen aus der Backform bekommen
Nach abgelaufener Backzeit müssen Sie nun nur noch ihren Kuchen aus der Backform
bekommen, doch genau in diesem entscheidenden Schritt besteht das Problem? Ein frisches
Küchentuch kann Abhilfe schaffen. Feuchten Sie dieses mit kaltem Wasser leicht an und
schlingen sie es anschließend um die besagte Backform. Innerhalb der nächsten 15 Minuten
sollten Sie diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Nun lässt sich ihr Kuchen ohne Probleme aus
der Form lösen.
Kürbis öffnen
Manche Kürbissorten lassen sich nicht ohne Probleme aufbrechen. Wenn Sie den Kürbis jedoch
für eine halbe Stunde bei ca. 140° in den Backofen geben und dann etwas warten, bis er
wieder erkaltet ist, können Sie in problemlos öffnen, um ein leckeres Gericht zubereiten zu
können.
Kürbis - wann ist er reif?
Gerade im Herbst sind Kürbisse sehr gefragt. Doch woher weiß man, wann er reif ist? Das
erfährt man, indem man den Klopftest anwendet. Hört es sich hohl an, wenn sie klopfen, so ist
der Kürbis reif. Auch sehr wichtig ist, dass die Schale glatt ist und auch keinerlei Dellen
vorhanden sind.
Lachs richtig aufbewahren
Wenn Sie Lachs aufbewahren wollen, sollten Sie diesen aus der Verpackung holen und ihn mit
einer dünnen Schicht Öl einstreichen. Danach wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie ein. Somit ist
er länger haltbar und kann nicht austrocknen. Nun können Sie ganz nach Belieben die
gewünschte Menge abnehmen und verwenden.
Leber - Zart im Geschmack
Vor dem Braten von Leber, sollte man diese für einige Zeit in Milch oder Tomatensaft legen.
Alternativ kann man sie auch in Sahne aufbewahren. Dadurch wird die Leber zarter im
Geschmack. Außerdem ist es ratsam, die Leber erst nach dem Braten zu würzen, da sie sonst
zu hart wird.
Lorbeerblätter richtig verwenden
Lorbeerblätter finden in der heutigen Zeit in vielerlei Gerichten Verwendung. Eine besondere
Würze steuern die Lorbeerblätter in Marinaden für Fleisch, Wild und Fisch bei. Außerdem
gehört ein Lorbeerblatt an viele Frikassees. Sie wirken appetitanregend und
verdauungsfördernd. Vor der Verwendung sollten Sie die Lorbeerblätter an wenigen Stellen
leicht anbrechen, denn erst dann können sich die wertvollen ätherischen Öle richtig entfalten.
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